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Abfallwirtschaftsgesellschaft Jerichower Land mbH – Ihr zuverlässiger Entsorgungsfachbetrieb vor Ort.


Die Daten über die im Landkreis Jerichower Land im Jahr 2013 von der AJL eingesammelten Mengen an Abfällen aus Privathaushalten zeigen eindrucksvoll, wie hoch der Anteil an verwertbaren Stoffen ist: über 99% aller Abfälle können heutzutage einer Verwertung zugeführt werden.

In der folgenden Tabelle werden alle Abfälle bzw. Wertstoffe aufgelistet, die im Rahmen der kommunalen Sammlung oder im Auftrag der dualen Systeme bei Privathaushalten im Jahr 2013 eingesammelt wurden. Abfälle von Gewerbebetrieben sind nicht enthalten, um eine Vergleichbarkeit mit anderen Landkreisen zu ermöglichen. Über 99% der eingesammelten Menge wird heutzutage verwertet: entweder werkstofflich (z.B. Holz, Papier, Kunststoffe, Glas), rohstofflich (Bioabfälle, Grünschnitt) oder thermisch (Haus- und Sperrmüll). Nicht verwertet sondern beseitigt werden lediglich die sog. Schadstoffe aus Haushaltungen, die in speziellen Anlagen verbrannt werden oder auch Asbest und Dämmstoffe, die an den Kleinannahmestellen angenommen werden und unter besonderen Bedingungen deponiert werden müssen.

 

Abfall- bzw. Wertstoffart kg/Einwohner
   
Abfälle  
Hausmüll aus Privathaushalten 166
   
Sperrmüll 33
   
Schadstoffe 1
   
Zwischensumme 200
   
Wertstoffe  
Altholz aus Sperrmüll 12
   
Biotonne 85
   
Grünschnitt 193
   
Papier/Pappe 56
   
Kunststoffverpackungen (gelber Sack) 34
   
Glas 23
   
Elektronikschrott/Elektroaltgeräte 6
   
Schrott/Altmetalle 1
   
Zwischensumme 410
   
Gesamtsumme 610

 

Die Menge an gemischten Siedlungsabfällen aus Privathaushalten im Jerichower Land ist weiterhin rückläufig: waren es im Jahr 2012 noch 171 kg pro Einwohner und Jahr, sind es nun nur noch 165 kg (Durchschnitt Sachsen-Anhalt 2012: 152 kg). Die Menge von 33 kg pro Einwohner (Durchschnitt Sachsen-Anhalt 2012: 31 kg) an eingesammeltem Sperrmüll zeigt, dass das Abrufkartensystem sowie die Abgabemöglichkeit an den vier Kleinannahmestellen inzwischen etabliert ist und von der Bevölkerung gut angenommen wird.

Während die Erfassungsquote beim Bioabfall mit 85 kg pro Einwohner (Anschlußquote 65%) leicht gesunken ist und damit der vom Umweltbundesamt veröffentlichte Zielwert von 120 kg nicht erreicht wird, liegt der bei der Grünschnittsammlung erzielte Wert von 193 kg pro Einwohner bundesweit im oberen Mittelfeld. Die hohe Erfassungsquote ist hier sicherlich im angebotenen Sammelsystem begründet, welches sehr bürgerfreundlich ausgestaltet wurde. Durch die ab 2015 gesetzlich vorgeschriebene flächendeckende Erfassung von Bioabfällen mittels Biotonnen sollte sich auch die Erfassungsquote dieser Stoffe, zu denen auch Lebensmittelabfälle aus Privathaushalten zählen und die jetzt noch ca. 15% des Restmüllanteiles ausmachen, verbessern lassen.

Die Sammelmenge der Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Papier und Glas, die über die dualen System entsorgt werden, liegt mit 68 kg pro Einwohner leicht unter dem Durchschnitt von Sachsen-Anhalt im Jahr 2012 mit 74 kg. Die Einführung der gelben Tonnen wird hier jedoch zu einer besseren Erfassung des Kunststoffanteils führen, da ein Teil dieser Verpackungen bislang im Restmüll zu finden war wie eine Sortieranalyse ergab.

Die über das kommunale Erfassungssystem eingesammelten Mengen an Wertstoffen wie Altholz, Altmetallen, Kunststoffe aus dem Sperrmüll sowie dem kommunalen Anteil am Altpapier liegen mit 59 kg pro Einwohner erneut über dem Durchschnitt in Sachsen-Anhalt (Wert 2012: 54 kg) und zeigen, dass das Erfassungssystem auch hier gut funktioniert. Deutlich besser als der bundesweit gesetzlich geforderte Erfassungswert von 4 kg pro Einwohner ist die im Jerichower Land eingesammelte Menge an Elektroaltgeräten: trotz illegaler Sammlungen nicht beauftragter Unternehmen konnten 6 kg pro Einwohner dieser Wertstoffe zur Verwertung abgegeben werden.

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